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	<title>www.steuer-sparen.info &#187; Lohn und Gehalt</title>
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	<description>Leere Taschen und zu hohe Steuern - nicht mehr mit mir!</description>
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		<title>Kurzarbeitergeldberechnung</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 08:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lohn und Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzarbeitergeld]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzarbeitergeld Plus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Regelung der Kurzarbeit wurde vor Jahren eingef&#252;hrt, um den Arbeitgebern eine schnelle M&#246;glichkeit zu geben, auf Marktsituationen zu reagieren. Dadurch werden Entlassungen vermieden. Es gibt f&#252;r diesen Fall Leistungen von der Agentur f&#252;r Arbeit, die aus dem Fonds der Arbeitslosenversicherung stammen. Diese sollen in aller Regel K&#252;ndigungen und damit die Zahlung von Arbeitslosengeld vermeiden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Regelung der <strong>Kurzarbeit </strong>wurde vor Jahren eingef&#252;hrt, um den Arbeitgebern eine schnelle M&#246;glichkeit zu geben, auf Marktsituationen zu reagieren. Dadurch werden Entlassungen vermieden. Es gibt f&#252;r diesen Fall Leistungen von der Agentur f&#252;r Arbeit, die aus dem Fonds der Arbeitslosenversicherung stammen. Diese sollen in aller Regel K&#252;ndigungen und damit die Zahlung von Arbeitslosengeld vermeiden. Somit kann man sagen, dass die Kurzarbeit der Arbeitsplatzsicherung dient und f&#252;r den Arbeitnehmer eine k&#252;rzere Arbeitszeit bedeutet. Durch die damit sinkenden Kosten f&#252;r Personal wird das Unternehmen entlastet. F&#252;r die Besch&#228;ftigten bedeutet die <strong>Kurzarbeit </strong>aber in aller Regel Einkommenseinbu&#223;en, die vor allem in unteren Verdienstgruppen zu Problemen f&#252;hren k&#246;nnen. Daher soll zumindest ein Teil dieser Einbu&#223;en durch das <strong>Kurzarbeitergeld </strong>aufgefangen werden.<br />
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<span id="more-648"></span></p>
<h2>Kurzarbeit – Arbeitnehmer haben ein Recht auf finanziellen Ausgleich</h2>
<p>Die <strong>Kurzarbeit </strong>kann von einem Unternehmen nur unter bestimmten Voraussetzungen angeordnet werden. Wenn sogenannte wirtschaftliche Sachzw&#228;nge vorliegen, wie zum Beispiel ein nicht vorhersehbarer Einbruch der Absatzlage,  kann das ein Grund f&#252;r die Kurzarbeit sein. Unter diesen Umst&#228;nden wird dann die Leistung des Unternehmens nicht mehr voll gebraucht, und somit auch nicht die Leistung des Arbeitnehmers. In manchen Branchen gibt es die konjunkturell bedingte <strong>Kurzarbeit</strong>, die dann schon vorhersehbar ist. Ausschlaggebend f&#252;r die <strong>Kurzarbeit </strong>ist ein erheblicher Arbeitsausfall mit Entgeltausfall, und die Verpflichtung des Arbeitgebers, dass der Arbeitnehmer weiterhin im Unternehmen bleibt. Dieser Arbeitsausfall muss gegen&#252;ber der Agentur f&#252;r Arbeit angezeigt werden. Ohne die Beantragung wird auch hier keine Leistung gezahlt. Urspr&#252;nglich war es gesetzlich so geregelt, dass die Voraussetzung dann erf&#252;llt war, wenn mindestens ein Drittel der Arbeitnehmer davon betroffen war, mehr als 10 Prozent Lohneinbu&#223;en hinnehmen zu m&#252;ssen. Durch eine befristete Regelung ist es momentan so, dass schon ein Arbeitnehmer langt, der mindestens 10 Prozent weniger Lohn hat, um die Regelung in Anspruch nehmen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Die m&#246;gliche Dauer der Kurzarbeit bel&#228;uft sich auf 6 Monate. Durch das Konjunkturpaket wurde diese Frist auf 18 Monate verl&#228;ngert. Eine erneute &#196;nderung mit Namen <strong>Kurzarbeitergeld Plus</strong> brachte die M&#246;glichkeit, 24 Monate in Kurzarbeit zu gehen. Diese Regelung hat bis M&#228;rz 2012 Bestand. Innerhalb dieser Sonderregelung ist auch die Prozentzahl der Sozialversicherungsbeitr&#228;ge gesunken, die der Arbeitgeber leisten muss. Dies sind nun 50 Prozent, gegen&#252;ber 80 im Zeitraum davor. Die Arbeitgeber erhalten w&#228;hrend dieser Regelung bereits nach einem halben Jahr 100 Prozent der SV-Beitr&#228;ge f&#252;r das Ausfallentgelt durch die Bundesagentur f&#252;r Arbeit erstattet.<br />
Auch Leiharbeiter d&#252;rfen nun von der Regelung der Kurzarbeit profitieren.</p>
<h2>Kurzarbeitergeld richtet sich nach dem Nettolohn</h2>
<p>Das <span style="text-decoration: underline;">Kurzarbeitergeld</span> berechnet sich durch den entfallenen pauschalierten Nettoarbeitslohn der Besch&#228;ftigten in dem betroffenen Unternehmen. Diese pauschalisierte Summe weicht beim Einzelnen vom tats&#228;chlichen Nettolohn ab. Im Internet ist eine Tabelle zu finden, an der man diese Betr&#228;ge ablesen kann. Mit diesem sogenannten Kurzarbeitergeldrechner kann der Anspruch auf das Kurzarbeitergeld errechnet werden. Die erforderlichen Daten m&#252;ssen hier eingetragen werden: diese kann man der Lohnabrechnung entnehmen. In einem Beispiel wird folgendes deutlich: Geht man von einem bisherigen Bruttoverdienst aus von 2500 Euro, und einem Bruttoverdienst w&#228;hrend der Kurzarbeit von 1800, hat Anspruch auf einen Kinderfreibetrag und Lohnsteuerklasse 3, und die Berechnung bezieht sich auf das alte Bundesgebiet, so wird folgende Rechnung angestellt: Vorheriges Netto lt. Rechner 1235 Euro, neues Netto anhand geringeren Bruttoverdienstes 940 Euro, also betr&#228;gt das Kurzarbeitergeld die Differenz von 295 Euro.</p>
<p>Dabei handelt es sich um eine sogenannte „Entgeltersatzleistung“, die in verschiedenen Antr&#228;gen auch unter diesem Punkt einzutragen ist. Dieser Anspruch wird vom Arbeitgeber ausgezahlt, dieser bekommt es aber von der Arbeitsagentur erstattet. Die Leistung bleibt zun&#228;chst steuerfrei. Allerdings legt der Staat bei der Berechnung des Steuersatzes auch diese Leistungen mit zu Grunde. Dies ist der sogenannte Progressionsvorbehalt. Ist ein Arbeitnehmer bislang nicht verpflichtet gewesen, eine Steuererkl&#228;rung abzugeben, so ist er dazu nun verpflichtet, wenn er Kurzarbeitergeld von mehr als 410 Euro im Jahr in Anspruch genommen hat.</p>
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		<title>Elterngeld – Gehaltsnachzahlungen erh&#246;hen auch die Zahlungen von Elterngeld</title>
		<link>http://www.steuer-sparen.info/lohn-und-gehalt/elterngeld-gehaltsnachzahlungen-erhoehen-auch-die-zahlungen-von-elterngeld/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 09:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lohn und Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Elterngeld Berechnung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#196;nderungen beim Elterngeld ab 2011 beachten Wechsel der Steuerklasse erh&#246;ht Elterngeld Vor der Geburt eines Kindes haben die werdenden Eltern meist eine Vielzahl an Aufgaben zu erledigen. Die Babyausstattung muss besorgt werden, Arzttermine und Geburtsvorbereitungskurse wollen eingehalten werden und letztendlich m&#252;ssen Berufst&#228;tige auch noch ihrer regul&#228;ren Arbeit nachgehen, bevor der Mutterschutz beginnt. Kaum jemand denkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>&#196;nderungen beim Elterngeld ab 2011 beachten</h2>
<p><strong>Wechsel der Steuerklasse erh&#246;ht Elterngeld</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-533" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Antrag auf Elterngeld" src="http://www.steuer-sparen.info/wp-content/uploads/2011/02/elterngeld-300x200.jpg" alt="Wechsel Steuerklasse Elterngeld" width="300" height="200" />Vor der Geburt eines Kindes haben die werdenden Eltern meist eine Vielzahl an Aufgaben zu erledigen. Die Babyausstattung muss besorgt werden, Arzttermine und Geburtsvorbereitungskurse wollen eingehalten werden und letztendlich m&#252;ssen Berufst&#228;tige auch noch ihrer regul&#228;ren Arbeit nachgehen, bevor der Mutterschutz beginnt.</p>
<p>Kaum jemand denkt hier jedoch schon an die<strong> Zahlung des Elterngeldes</strong>. Dass man die H&#246;he der Auszahlung vor der Geburt des Kindes beeinflussen kann, wissen nur die wenigsten werdenden Eltern.</p>
<h2>Elterngeld – die letzten zw&#246;lf Monate vor der Geburt sind hier ma&#223;geblich</h2>
<p>Wer im letzten Jahr vor der Geburt des Kindes Nachzahlungen erh&#228;lt, der darf sich freuen, denn diese Zahlungen erh&#246;hen das Nettoeinkommen und lassen somit auch das <strong>Elterngeld </strong>steigen. Wie aus einer Entscheidung des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen hervorgeht, ist es dabei unerheblich, ob die Nachzahlung l&#228;nger zur&#252;ckliegende Arbeitsleistungen beinhaltet. Auch der Grund f&#252;r die Nachzahlung ist laut Angaben des Sozialgerichts zun&#228;chst einmal unerheblich. Ausschlie&#223;lich die Nachzahlungen und Auszahlung in den letzten zw&#246;lf Monaten vor der Geburt sind hier f&#252;r die <strong>Berechnung des Elterngeldes</strong> relevant und flie&#223;en in die <em>Berechnung des Elterngeldes</em> mit ein.</p>
<p><span id="more-532"></span></p>
<p>Ein wenig anders ist es jedoch, wenn es sich bei der Nachzahlung explizit um eine <strong>Gehaltsnachzahlung </strong>handelt. <strong>Gehaltsnachzahlungen </strong>d&#252;rfen <span style="text-decoration: underline;">nicht auf das Elterngeld angerechnet</span> werden, selbst dann nicht, wenn diese Nachzahlungen innerhalb der letzten zw&#246;lf Monate stattgefunden haben.</p>
<h2>Elterngeld – Schonraum f&#252;r junge M&#252;tter und V&#228;ter</h2>
<p>Das <strong>Elterngeld </strong>gibt den frischgebackenen jungen Eltern einen gewissen Schonraum f&#252;r den Start in ein neues Leben mit dem neugeborenen Erdenb&#252;rger. Das <strong>Elterngeld</strong> ist dazu gedacht, den M&#252;ttern und V&#228;tern vor&#252;bergehend die M&#246;glichkeit zu bieten, sich ohne gro&#223;e finanzielle Einbu&#223;en f&#252;r einige Zeit selbst um die Betreuung des Kindes k&#252;mmern zu k&#246;nnen, kurzzeitig auf eine Erwerbst&#228;tigkeit ganz oder teilweise zu verzichten und das Kind in den ersten Monaten ausschlie&#223;lich f&#252;r das Baby da sein zu k&#246;nnen. Mit der Zahlung von Elterngeld gibt der Staat den jungen Eltern die M&#246;glichkeit zur Selbstverantwortung. <strong>Elterngeld </strong>ist <span style="text-decoration: underline;">als Unterst&#252;tzung gedacht</span> und soll den Einkommenswegfall nach der Entbindung auffangen.</p>
<h2>Elterngeld – &#196;nderungen ab 2011</h2>
<p>Obwohl sich f&#252;r die Mehrzahl der Berechtigten von <strong>Elterngeld </strong>nichts &#228;ndert, so gibt es doch ab 2011 einige Neuerungen. <strong>Anspruch auf Elterngeld</strong> haben V&#228;ter und M&#252;tter gleicherma&#223;en. Hier ist es auch m&#246;glich, die jeweiligen Elternzeiten untereinander aufzuteilen. <strong>Elterngeld gibt es f&#252;r die Dauer von maximal 14 Monaten.</strong> Die jeweiligen Elternteile k&#246;nnen dann f&#252;r sich mindestens zwei, h&#246;chstens aber zw&#246;lf Monate in Anspruch nehmen. Zus&#228;tzliche zwei Monate Elterngeld werden dann gew&#228;hrt, wenn sich auch der Partner an der Versorgung und Betreuung des Kindes beteiligen wird und beiden Elternteilen mindestens zwei Monate Eink&#252;nfte wegfallen. Alleinerziehende haben Anspruch auf insgesamt <span style="text-decoration: underline;">14 Monate Zahlung des Elterngeldes</span>.</p>
<p>Bei der <strong>Berechnung des Elterngeldes</strong> ist die H&#246;he des durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens der letzten zw&#246;lf Monate ma&#223;geblich. Es betr&#228;gt mindestens 300 Euro, h&#246;chstens jedoch 1800 Euro. Das Elterngeld erh&#228;lt derjenige, der als das <strong>betreuende Elternteil</strong> gemeldet ist.</p>
<h2>Mehr Elterngeld durch Wechsel der Steuerklasse</h2>
<p>Mit einer geschickten Steuerklassenwahl ist es m&#246;glich, die <strong>H&#246;he des Elterngeldes</strong> zu beeinflussen. Dieser Steuertrick ist erlaubt und sorgt in der Regel f&#252;r deutlich mehr Elterngeld. Obwohl der Wechsel in eine vorteilhaftere Steuerklasse bei den Beh&#246;rden nat&#252;rlich nicht gerne gesehen ist, so muss dieser Wechsel in eine andere Steuerklasse doch akzeptiert werden. Ma&#223;geblich hierf&#252;r ist ein Urteil des Bundessozialgerichts (B10 EG 3/08R und B10 EG 4/08R), das diesen Steuerklassentrick durchaus bewilligt hat. Die Eltern halten somit ein steuertechnisches Werkzeug in H&#228;nden, mit dem sie auf ganz legale Art und Weise die H&#246;he des sp&#228;teren Elterngeldes optimieren k&#246;nnen. Dies sollte nach M&#246;glichkeit schon sehr fr&#252;hzeitig passieren; bestenfalls schon dann, wenn ein Kind geplant ist.</p>
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		<title>Steuerfreibetrag soll die Besteuerung sozialer machen!</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 12:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einkommensteuer]]></category>
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		<description><![CDATA[Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland, die einen festen Arbeitsplatz und ein geregeltes Einkommen haben, kennen das Dilemma, wenn man am Ende des Monats die Gehaltsabrechnung in den H&#228;nden h&#228;lt. Der Unterschied zwischen dem real verdienten Geld (Brutto) und der ausbezahlten Summe (Netto) ist bei den meisten enorm. Dennoch gibt es den so genannten Steuerfreibetrag, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.steuer-sparen.info/wp-content/uploads/2010/12/staatlich-gefoerdert.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-440" title="staatlich-gefoerdert" src="http://www.steuer-sparen.info/wp-content/uploads/2010/12/staatlich-gefoerdert-255x300.jpg" alt="" width="255" height="300" /></a><strong>Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland, die einen festen Arbeitsplatz und ein geregeltes Einkommen haben, kennen das Dilemma, wenn man am Ende des Monats die Gehaltsabrechnung in den H&#228;nden h&#228;lt.</strong> Der Unterschied zwischen dem real verdienten Geld (Brutto) und der ausbezahlten Summe (Netto) ist bei den meisten enorm. Dennoch gibt es den so genannten Steuerfreibetrag, der es uns erlaubt, ein gewisses Einkommen vor dem Zugriff des Fiskus zu sch&#252;tzen. Sowohl beim Finanzamt als auch in der Fachliteratur findet man statt der Bezeichnung &#8220;Steuerfreibetrag&#8221; auch den Begriff &#8220;Grundfreibetrag&#8221;.</p>
<p>Das gesamte Themengebiet rund um den <a title="Steuererkl&#228;rung 2010 mit Taxman" href="http://ad.zanox.com/ppc/?17290305C1706520815T&amp;ULP=A08832&amp;zpar0=st" target="_blank"><strong>Steuerfreibetrag</strong></a> ist &#228;u&#223;erst komplex. Bei Rentnern beispielsweise richtet sich der Freibetrag nach dem Renteneintrittsalter. Auch f&#252;r die anderen Pauschalen r&#228;t es sich, sich tiefergehend mit der Materie zu befassen, damit einem am Ende nicht bei der Lohnsteuererkl&#228;rung bares Geld verloren geht. Damit keinerlei Fehler gemacht werden, lohnt es sich auch dar&#252;ber nachzudenken, einen Steuerberater mit der <a title="Steuererkl&#228;rung 2010 mit Taxman" href="http://ad.zanox.com/ppc/?17290305C1706520815T&amp;ULP=A08832&amp;zpar0=st" target="_blank">Steuererkl&#228;rung</a> zu beauftragen oder aber eine der vielf&#228;ltigen, neu auf den Markt gekommenen <a title="Software f&#252;r Ihre Steuererkl&#228;rung - Taxman von Lexware" href="http://ad.zanox.com/ppc/?17290305C1706520815T&amp;ULP=A08832&amp;zpar0=st" target="_blank">Steuererkl&#228;rungssoftwares</a> zu verwenden.<span id="more-452"></span></p>
<h2>Was genau ist der Steuerfreibetrag?</h2>
<p>Der Steuerfreibetrag bezeichnet eine gewisse Summe, auf die man keine Einkommenssteuer zu bezahlen hat. Das bedeutet prinzipiell, dass das Finanzamt keine Chance hat, auf diesen Betrag zuzugreifen. <strong>Zurzeit liegt in Deutschland der Steuerfreibetrag bei 8004,- Euro.</strong> Verdient jemand weniger als diesen Betrag pro Jahr, dann muss er diese Summe auf keinen Fall versteuern. &#220;berschreitet das j&#228;hrliche Einkommen allerdings diese Grenze, so m&#252;ssen Steuern abgef&#252;hrt werden. Jedoch nur f&#252;r die Summe, die h&#246;her ist als 8004,- Euro. Diese wird dann mit einem Prozentsatz versteuert, der sich von 15% bis hin zu 42% staffelt.</p>
<h2>Wozu dient der Steuerfreibetrag?</h2>
<p><strong>Der Steuerfreibetrag wurde eingef&#252;hrt um besonders geringes Einkommen zu sch&#252;tzen.</strong> Es w&#228;re aus sozialpolitischen Aspekten unverantwortlich, die arbeitende Bev&#246;lkerung, die nur ein besonders niedriges Einkommen monatlich verdient, noch st&#228;rker dadurch zu belasten, dass auf das Gehalt eine Einkommenssteuer erhoben werden w&#252;rde. Diese Einstellung hat sich durch die Bank &#8211; das bedeutet durch alle politischen Parteien hindurch &#8211; durchgesetzt. In den letzten Jahren wurde der Steuerfreibetrag gerade aus diesen sozialen Gr&#252;nden mehrmals angehoben &#8211; zuletzt 2010. Zuvor betrug er lediglich 7664,- Euro.</p>
<p>Der Steuerfreibetrag schl&#228;gt sich grunds&#228;tzlich erst bei der Einkommenssteuererkl&#228;rung, also nachwirkend aus. Bei der Steuererkl&#228;rung wird ermittelt, ob der Arbeitnehmer ausreichend Steuern gezahlt hat. Zwar gibt es jedes Jahr wieder eine Kalkulation f&#252;r das folgende Jahr, um die Besteuerung m&#246;glichst pr&#228;zise monatlich vornehmen zu k&#246;nnen, doch kann trotzdem von Zeit zu Zeit eine Korrektur durch die Steuererkl&#228;rung im Nachhinein n&#246;tig sein. Von dieser h&#228;ngt ab, ob man eine Steuerr&#252;ckzahlung erh&#228;lt oder eine Nachzahlung t&#228;tigen muss.</p>
<p>Abh&#228;ngig von den Nebenkosten, die man im Vorjahr zu erbringen hatte, <strong>kann man sich den Steuerfreibetrag auch auf der Lohnsteuerkarte direkt eintragen lassen</strong>. Dies macht vor allem dann Sinn, wenn zu erwarten ist, dass man beispielsweise, dieselben Fahrtkosten haben wird oder die gleichen Werbungskosten. Das f&#252;hrt schlussendlich dazu, dass man monatlich mehr Geld ausbezahlt bekommt, weil der Steuerfreibetrag bereits auf jede Gehaltsabrechnung angewendet wird. Stellt sich allerdings heraus, dass die erwarteten Nebenkosten de facto niedriger waren, muss man damit rechnen, dass das Finanzamt eine Nachzahlung fordert.</p>
<h2>Was geh&#246;rt alles zum Steuerfreibetrag?</h2>
<p>Zum Steuerfreibetrag oder auch Grundfreibetrag z&#228;hlen sowohl der Kinderfreibetrag, der Alleinerziehendenentlastungsbetrag, der Ausbildungsfreibetrag, der Altersentlastungsbetrag als auch der Behindertenpauschbetrag und noch einige mehr. Insgesamt gibt es 13 verschiedene.</p>
<p>Einer der wichtigeren Steuerfreibetr&#228;ge ist dar&#252;ber hinaus der Sparerfreibetrag. Dieser legt fest, dass Zinsen bis zu einem Betrag von 801,- Euro (Singles) steuerfrei sind. Auch hier darf das Finanzamt keine Anspr&#252;che geltend machen. Der Staat versucht hierdurch, seine B&#252;rger und B&#252;rgerinnen  zum Sparen zu animieren. Feste Geldeinlagen wirken sich grund&#228;tzlich gut auf die finanzwirtschaftliche Stabilit&#228;t des Binnenmarktes aus. Genau aus diesem Grunde macht auch hier der Steuerfreibetrag besonders viel Sinn.</p>
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		<title>Lohnsteuerkarte – das letzte Jahr</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 07:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lohn und Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnsteuerkarte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die „gute alte“ Lohnsteuerkarte auf Papier im Format DIN A5 hat nun ausgedient. Mit dem Ende des Kalenderjahres 2011 ist ihre 86-j&#228;hrige Geschichte unwiderruflich zu Ende und eine moderne elektronische Art der Steuerdokumentation h&#228;lt auch auf diesem wichtigen Gebiet Einzug. Die aktuelle Lohnsteuerkarte f&#252;r das laufende Jahr 2010 gilt ausnahmsweise auch f&#252;r das Folgejahr, f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_355" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-355" title="Lohnsteuerkarte 2010" src="http://www.steuer-sparen.info/wp-content/uploads/2010/10/lohnsteuerkarte-300x200.jpg" alt="Lohnsteuerkarte 2010" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">© a_bel6 - Fotolia.com</p></div>
<p>Die „gute alte“ <strong>Lohnsteuerkarte </strong>auf Papier im Format DIN A5 hat nun ausgedient. Mit dem Ende des Kalenderjahres 2011 ist ihre 86-j&#228;hrige Geschichte unwiderruflich zu Ende und eine moderne elektronische Art der Steuerdokumentation h&#228;lt auch auf diesem wichtigen Gebiet Einzug. Die <strong>aktuelle Lohnsteuerkarte</strong> f&#252;r das laufende Jahr 2010 gilt ausnahmsweise auch f&#252;r das Folgejahr, f&#252;r 2011 werden also <strong>KEINE neue Lohnsteuerkarten</strong> mehr an Arbeitnehmer ausgegeben. Grund genug jedoch einmal einen Blick zur&#252;ck auf die wechselvolle Geschichte der <em>Lohnsteuerkarte </em>zu werfen!</p>
<p><span id="more-353"></span></p>
<h2>Die Geschichte der Lohnsteuerkarte – von 1925 bis 2004</h2>
<p>Weil das Konzept der Lohnsteuerkarte bereits im Jahre 1925 – &#252;brigens zusammen mit dem sogenannten Einkommenssteuergesetz (EStG) – eingef&#252;hrt wurde, hat sie in ihren bisherigen papiernen Formen alle heute noch lebenden Arbeitnehmer begeleitet, die in abh&#228;ngigen und  angestellten Besch&#228;ftigungen t&#228;tig waren. Dementsprechend kann sich aber wohl kaum jemand an das etwas archaisch anmutende System erinnern, mit dem vor 1925 Unternehmer und Arbeitnehmer ihrer Lohnsteuerpflicht nachzukommen und diese zu dokumentieren hatten. Unternehmer erwarben n&#228;mlich bei der staatlichen Post die damals sogenannten Steuermarken und verkauften diese ihren Arbeitnehmern und Mitarbeitern. Diese hatten die Steuermarken in ihr Steuerbuch einzukleben und diese Dokumentation dann beim Finanzamt einzureichen. Wer sich als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber in den vergangenen Jahren oder Jahrzehnten &#252;brigens schon einmal &#252;ber die Farben der ausgegebenen Lohnsteuerkarten gewundert hat, d&#252;rfte mit Interesse h&#246;ren, dass hinter den jeweiligen Farben – wie kann es anders sein, nat&#252;rlich! – ein System steckt. Seit dem Jahre 1953 wurden die Lohnsteuerkarten n&#228;mlich in einem sich alle vier Jahre wiederholenden Rhythmus eingef&#228;rbt: Auf rot folgte stets gelb, dann kam gr&#252;n und zum Abschluss orange. Im f&#252;nften Jahr folgte dann wieder die rote Lohnsteuerkarte.</p>
<h2>Gegenwart und Zukunft der Lohnsteuerdokumentation: 2004 bis 2011</h2>
<p>Das Ende der klassischen Lohnsteuerkarte aus Papier wurde &#252;brigens nicht erst in diesem Jahr, sondern bereits schon im Jahre 2004 eingel&#228;utet. Seit 2005 waren Arbeitgeber verpflichtet zum Ablauf eines jeden Kalenderjahres – oder entsprechend zum Ende eines Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisses – eine elektronische Lohnsteuerbescheinigung zu erstellen. Zur zweifelsfreien Identifikation des Arbeitnehmers diente bereits seit diesem Zeitpunkt &#252;brigens die so genannte eTIN (electronic Taxpayer Identification Number = elektronische Transfer-Identifikations-Nummer). Aber auch diese Nummer hat nur noch eine „Gnadenfrist“ – ebenfalls bis zum Ende des Jahres 2011 – und wird ab 2012 durch die bereits in gro&#223;em Ma&#223;stab an steuerpflichtige B&#252;rger ausgegebene Steuer-Identifikationsnummer (IdNr) ersetzt werden. W&#228;hrend diese neue zentrale Steuernummer dem Staat – und in gewissen Ma&#223;e auch den Unternehmern und Arbeitgebern – b&#252;rokratische Erleichterungen bringen wird, ist ihre Einf&#252;hrung unter aufmerksamen Steuerb&#252;rgern, Datensch&#252;tzern und entsprechenden Verb&#228;nden doch durchaus noch umstritten. Seit ihrer fl&#228;chendeckenden Einf&#252;hrung im Herbst des Jahres 2007 sind so zum Beispiel eine ganze Reihe von Klagen bei Finanzgerichten anh&#228;ngig. Gegner der Steuer-Identifikationsnummer f&#252;rchten in erster Linie, dass diese IdNr ohne explizite Rechtsgrundlage quasi eine allgemeing&#252;ltige Identifikationsnummer f&#252;r alle steuerpflichtigen Personen wird, deren Nutzung in der Praxis aber weit &#252;ber die steuerlichen Belange hinausgehen k&#246;nnte. In naher Zukunft d&#252;rften hier also einige aufschlussreiche Gerichtsurteile in den mittleren und oberen Instanzen der Finanzgerichtsbarkeit zu erwarten sein, vielleicht sogar auch der eine oder andere Versuch das Bundesverfassungsgericht „ins Spiel“ zu bringen.</p>
<h2>Wissenswertes zur neuen Steuer-Identifikationsnummer f&#252;r Unternehmer und Arbeitnehmer</h2>
<p>Die neue Steuer-Identifikationsnummer – so sie denn nicht doch noch erfolgreich gerichtlich angefochten wird – wird einmalig an den Steuerb&#252;rger vergeben und &#228;ndert sich weder bei einem Umzug noch bei einem Wechsel des zust&#228;ndigen Finanzamtes und nat&#252;rlich auch nicht bei einem Wechsel des Arbeitgebers. Die gesammelten Steuerdaten werden auch nicht mit dem Ende des Erwerbslebens gel&#246;scht, da ja seit 2005 Rentner durchaus noch in die Verlegenheit kommen k&#246;nnen tats&#228;chlich Steuern zahlen zu m&#252;ssen, erst 20 Jahre nach dem Tod eines Steuerpflichtigen muss der entsprechende Datensatz von Rechts wegen endg&#252;ltig gel&#246;scht werden. Verwendungshoheit &#252;ber die neue Steuer-Identifikationsnummer werden die Finanzbeh&#246;rden haben, aber nicht nur diesen k&#246;nnte die Steuer-IdNr Arbeitserleichterungen in der Praxis bringen: Arbeitgeber sparen durch die Nummer wohl zum einen b&#252;rokratischen Aufwand, zum anderen reduzieren sich ohne Zweifel Papier- und Portokosten f&#252;r den Versand von gedruckten Steuerunterlagen an ihre Arbeitnehmer und die Finanzbeh&#246;rden. Besonders profitieren werden dar&#252;ber hinaus allerdings auch die Kreditinstitute: Sie erfahren ebenfalls Erleichterungen bei der Lohnsteuerabrechnung f&#252;r ihre Mitarbeiter und k&#246;nnen dar&#252;ber hinaus in Zukunft endlich einen automatisierten digitalen Prozess zur Abf&#252;hrung der Zinsabschlagsteuer nutzen.</p>
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		<title>Regelungen f&#252;r die Verl&#228;ngerung f&#252;r ein befristetes Arbeitsverh&#228;ltnis</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 13:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lohn und Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[befristetes Arbeitsverhältnis]]></category>
		<category><![CDATA[Lohn- und Gehaltsabrechnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein befristetes Arbeitsverh&#228;ltnis bringt f&#252;r Arbeitgeber mehr Flexibilit&#228;t, vor allem bei Vertretungsbedarf. Daf&#252;r jedoch muss der Arbeitgeber einige gesetzlich geregelte Voraussetzungen erf&#252;llen, um den Schutz des Arbeitnehmers zu gew&#228;hrleisten. Denn eine K&#252;ndigung gibt es theoretisch nicht bei einer zeitlich begrenzten Anstellung. Denn nach dem vereinbarten Zeitpunkt l&#228;uft automatisch der Job aus und zum Schutz der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <strong>befristetes Arbeitsverh&#228;ltnis</strong> bringt f&#252;r Arbeitgeber mehr Flexibilit&#228;t, vor allem bei Vertretungsbedarf. Daf&#252;r jedoch muss  der Arbeitgeber einige gesetzlich geregelte Voraussetzungen erf&#252;llen, um den Schutz des Arbeitnehmers zu gew&#228;hrleisten. Denn eine K&#252;ndigung gibt es theoretisch nicht bei einer zeitlich begrenzten Anstellung. Denn nach dem vereinbarten Zeitpunkt l&#228;uft automatisch der Job aus und zum Schutz der Arbeitnehmer gibt es klare Reglungen f&#252;r Arbeitgeber. Allerdings ist eine Verl&#228;ngerung f&#252;r ein <strong>befristetes Arbeitsverh&#228;ltnis</strong> durchaus m&#246;glich.</p>
<p>Damit ein zeitlich begrenztes Arbeitsverh&#228;ltnis wirksam wird, muss ein sachlicher Grund vorliegen. Hier muss man allerdings bereits erw&#228;hnen, dass auch Ausnahmen im verankerten Gesetz vorhanden sind. Sachliche Gr&#252;nde sind beispielsweise der betriebliche Bedarf, der nur vor&#252;bergehend besteht. Das kann unter anderem die Saisonarbeit sein und gerade da ist eine <strong>Verl&#228;ngerung f&#252;r ein befristetes Arbeitsverh&#228;ltnis</strong> durchaus m&#246;glich, da es  nach der Saison weiterhin Bedarf an Arbeitsleistung bestehen kann. Aber auch nach der Ausbildung werden ehemaligen Lehrlinge im Betrieb h&#228;ufig eine zeitlich begrenzte Anstellung angeboten, um den &#220;bergang einer Anschlussbesch&#228;ftigung zu erleichtern und somit vor Arbeitslosigkeit zu sch&#252;tzen. Des Weiteren k&#246;nnen Arbeitgeber ein <em>befristetes Arbeitsverh&#228;ltnis</em> ausschreiben, wenn es sich um eine Vertretung f&#252;r einen anderen Arbeitnehmer handelt, beispielsweise bei Mutterschutz und ebenso, wenn sich es sich bei der Befristung um eine Probezeit handelt. Ebenfalls ist ein befristetes Arbeitsverh&#228;ltnis m&#246;glich, wenn die Person des Arbeitsnehmers selbst die Gr&#252;nde f&#252;r eine zeitlich begrenzte Anstellung bietet. Au&#223;erdem liegt ein sachlicher Grund f&#252;r eine befristete Anstellung vor, wenn der Arbeitnehmern aus Haushaltsmitteln seinen Verdienst erh&#228;lt.</p>
<p><span id="more-212"></span></p>
<p>Wenn diese Begr&#252;ndungen vorliegen, kann ein zeitlich begrenzte Anstellung vergeben werden. Jedoch wird in der Regel mittels einer Einzelpr&#252;fung vorab festgestellt, ob ein sachlicher Grund vorliegt und daher k&#246;nnen auch andere Begr&#252;ndungen eine relevante Rolle f&#252;r die Rechtfertigung einer begrenzten Stelle spielen. Allerdings bedeuteten das nicht, dass f&#252;r Arbeitnehmer  die Chancen f&#252;r eine Verl&#228;ngerung eines befristeten Arbeitsverh&#228;ltnis gering sind. Denn gesetzlich geregelt ist nicht nur die sachlichen Gr&#252;nde, sondern auch die zeitliche Befristung, welche bis zu acht Jahre liegen kann. Wenn aber das Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis nun auf 6 Monate festgesetzt ist, kann der Arbeitgeber dreimal bis zu zwei Jahre verl&#228;ngern. Dabei kann der sachliche Grund jedes Mal ein anderer sein.</p>
<p>Aber es gibt ebenfalls die Option eines zeitlich begrenzten Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis ohne Sachgrund, wobei in diesem Fall die Befristung auf h&#246;chstens zwei Jahre festgelegt ist. Jedoch ist eine Verl&#228;ngerung befristetes Arbeitsverh&#228;ltnis ebenso m&#246;glich. Aber nur im Zeitraum innerhalb dieser zwei Jahre und das h&#246;chstens drei Mal. Ohne sachlichen Grund kann ein Arbeitnehmer au&#223;erdem nur eingestellt werden, wenn es sich um eine Neubesch&#228;ftigung handelt. Das bedeutet, der jeweilige Mitarbeiter hat noch nie im Betrieb gearbeitet.</p>
<p>Bei einem befristeten Arbeitsverh&#228;ltnis muss seit Mai 2000 immer eine schriftliche Vereinbarung vorliegen und ist nur dann wirksam. Unterschieden wird dabei zwischen einer Kalender- und einer Zweckbefristung. Bei einer kalenderm&#228;&#223;igen Befristung handelt es sich um ein Arbeitsverh&#228;ltnis, welches zu einem vereinbarten Termin endet. Beispielsweise wird der Vertrag am 01. Juni  aufgesetzt und endet am 01. Dezember, dann kann eine Verl&#228;ngerung befristetes Arbeitsverh&#228;ltnis noch bis zu dreimal verl&#228;ngert werden, bis die kalenderm&#228;&#223;ige Befristung einen Zeitraum von zwei Jahren erreicht hat.<br />
Die Zweckbefristung hingegen wird eingesetzt, wenn ein bestimmtes Datum zur Beendigung nicht festgesetzt werden kann. Das tritt unter anderem ein, wenn ein Mitarbeiter erkrankt ist und der Zeitpunkt der Genesung nicht bekannt ist. Dann kann die f&#252;r den erkrankten Angestellten Vertretung zweckbefristet eingestellt werden. Auch hier gilt die Verl&#228;ngerung befristetes Arbeitsverh&#228;ltnis.<br />
Eine weitere Ausnahme bilden auch Unternehmen, welche in den ersten vier Jahren der Gr&#252;ndung ein befristetes Arbeitsverh&#228;ltnis ohne sachlichen Grund von insgesamt vier Jahren ausschreiben kann.</p>
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