Bundesregierung will in Kürze Steuern senken
Es gibt, der weltweiten Finanzkrise zum Trotz, in Deutschland derzeit einen spürbaren wirtschaftlichen Aufschwung. Der Arbeitsmarkt steht auch während der Krise besser da als im Vorjahr. Jedoch können teures Öl und Erschütterungen der Finanzmärkte das Wachstum jederzeit auch wieder stoppen, sodass die Bundesregierung bereits jetzt plant, mit gezielten Steuersenkungen diesem Prozedere entgegen zu wirken.
Steuersenkungen geben Konjunkturimpulse
Der mit Steuersenkungen einhergehende Konjunkturimpuls wäre ein großes Plus für Deutschland. So sollen ab dem Wahljahr 2013 die Steuern und Sozialabgaben sinken. Kleine und mittlere Einkommen sollen ab dem 1.1.2013 entlastet werden. Über das WIE und…
Steuerspartipps Immobilien – für Mieter und Vermieter
Immobilienbesitzer die eine Immobilie zu Vermietungszwecken besitzen, versuchen in der Regel alle Möglichkeiten zu nutzen, um Steuern zu sparen. Aber nicht nur als Eigentürmer, auch als Mieter sollte man sich mit den Steuergegebenheiten auseinandersetzen, die es rund um die Wohnung gibt. Mehrere legale Tipps und Tricks helfen Steuern zu sparen.
Renovierungskosten sind oft steuerlich absetzbar
Eines ist bekannt: Renovierungskosten sind häufig steuerlich absetzbar. Falls ein Mieter seine Wohnung auf eigene Kosten renovieren…
Einfuhrumsatzsteuer auf importierte Güter und Waren
Wie dem Namen Einfuhrumsatzsteuer zu entnehmen ist, wird diese Steuer stets auf Waren erhoben, die aus Drittländern nach Deutschland importiert werden. Als Drittländer werden in Deutschland alle diejenigen Länder angesehen, die nicht Mitglied der EU sind. Die Steuer lehnt sich an Zölle an und steht in Verbindung mit dem Umsatzsteuergesetz. Befreit von dieser Steuer ist ein Kleinbetrag bis 22 Euro, sofern es sich nicht um Kaffee handelt.
Vereinfacht kann man die Berechnung der Einfuhrumsatzsteuer so darstellen, dass der Wert der Ware mit den Transportkosten addiert wird. Hinzu kommen im Bedarfsfall auch der Zoll und die Verbrauchssteuer und eventuell sind auch innergemeinschaftliche Beförderungskosten hinzuzurechnen. Das Ergebnis stellt dann die Bemessungsgrundlage für die Einfuhrumsatzsteuer dar. Der Steuersatz selbst beträgt seit 2007 entweder 19 oder 7 Prozent und der Fiskus verdient an dieser Steuer rund 40 Milliarden Euro pro Jahr.
Börsenumsatzsteuer auf Aktien, Wertpapiere und Investmentzertifikate
Die Börsenumsatzsteuer gehört zu den Kapitalverkehrssteuern, die explizit auf Umsätze mit Unternehmensteilen erhoben wird und diese muss entsprechend auf jeden Umsatz aus einem Handel mit Wertpapieren gezahlt werden. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die Geschäfte in Deutschland abgewickelt werden oder mindestens ein Deutscher an dem Handel beteiligt ist, sofern der Handel im Ausland über die Bühne geht. Als Wertpapiere in diesem Sinn gelten alle Schuldverschreibungen, Aktien und Investmentzertifikate.
Die Anfänge dieser Steuer sind schon in der sogenannten Stempelabgabe aus dem 19. Jahrhundert zu suchen. Seit 1881 war es üblich, bestimmte Wertpapierkäufe mit einer solchen Stempelabgabe zu besteuern. Im Jahre 1922 trat dann ein neues Kapitalverkehrsteuergesetz in Kraft, mit dem auch der Begriff der Börsenumsatzsteuer ins Leben gerufen wurde. Die Börsenumsatzsteuer selbst wurde allerdings ab 1944 wieder ausgesetzt. Hier erfolgte erst im Jahre 1948 die Wiedereinführung dieser…
Die Transaktionssteuer – Börsenumsatzsteuer und Finanztransaktionssteuer zusammengefasst
In kaum einem Nachrichtenmagazin findet sie aktuell keine Erwähnung: Die Rede ist von der sogenannten Transaktionssteuer. Besonders seit dem G20-Gipfeltreffen in Cannes ist sie in aller Munde, jedoch scheint es, dass die Einführung dieser Steuer zunächst nicht wie geplant in Kraft treten kann. Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef Sarkozy verfochtene Steuer stößt in vielen EU-Ländern auf heftigen Widerstand, sodass hier wohl auch in Kürze noch keine adäquaten Ergebnisse zu erwarten sind. Laut Großbritanniens Ressortchef Osborne müsse die Debatte dahingehen, dass Europa eine Verbesserung erfahre und nicht, wie es vermutlich mit der Transaktionssteuer der Fall wäre, Arbeitsplätze vernichtet würden..
Bei den diesbezüglichen Beratungen in Brüssel konnte bislang keine Einigung erzielt werden, wobei deshalb wohl jetzt schon klar wird, dass…
Steuertipps – Riester und Rürup Rente 2012
Alle Änderungen für 2012

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Riester-Verträge, die ab dem 1. Januar 2012 abgeschlossen werden, dürfen zukünftig erst ab dem 62. Lebensjahr ausgezahlt werden. Wurden die Verträge jedoch noch in diesem Jahr unterzeichnet, so kann der erste Auszahlungsbetrag bereits ab dem 60. Lebensjahr abgerufen werden. Im Hinblick auf die staatliche Förderung muss niemand befürchten, diese Förderung nicht mehr in Anspruch nehmen zu dürfen. Und auch die Riester Zulagen brauchen nicht zurückgezahlt werden, wenn der Vertrag erst mit dem 62. Lebensjahr zur Auszahlung kommt. Wer jedoch von der Möglichkeit Gebrauch macht, die erste Auszahlung zu einem früheren Termin zu beantragen, der muss auf die staatliche Förderung, eventuell auch auf die Kinderzulagen und auf die Steuervorteile wohl verzichten. Nur die nicht staatlich geförderten Riester-Sparpläne können dann noch einen Steuervorteil verzeichnen: nämlich in Verbindung mit der sogenannten Abgeltungssteuer.
Steuervorteile 2012 bei der Rürup Rente
Auch bei der sogenannten Rürup Rente kommt es ab dem 1. Januar 2012 zu einigen Änderungen. So wurden… Weiterlesen
Kapitalerträge und die Abgeltungssteuer
Banken sind dazu verpflichtet, alle Steuern direkt an die Finanzbehörden abzuführen

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Bereits seit der Einführung der sogenannten Abgeltungssteuer 2009 muss auf sämtliche Kapitalerträge eine Steuer von 25 Prozent entrichtet werden. Diese Abgeltungssteuer hat zuzüglich des Solidaritätszuschlags und auch der anfallenden Kirchensteuer an das zuständige Finanzamt gezahlt zu werden. Der Steuerzahler hat diese Steuer jedoch nicht selbst zur Zahlung anzuweisen, denn hierfür sind die bezogenen Banken und Kreditinstitute zuständig.
Die Abgeltungssteuer unterliegt der gleichen Erhebungsform wie die Einkommensteuer. Aufgrund der Tatsachen, dass die Steuer dort abgeführt wird, wo sie anfällt, nämlich bei den Banken, ist die Abgeltungssteuer auch als Quellensteuer zu bezeichnen. Sie wird stets anonym abgeführt und der hierfür zugrunde liegende Steuersatz ist der gleiche, wie der, der für die Einkommensteuer angesetzt wird. Die von den Banken abgeführten Steuern auf die Kapitalerträge sind…
Besuchsfahrten zum auswärts wohnenden Kind können nicht als außergewöhnliche Belastungen in Abzug gebracht werden
Finanzgericht Rheinland-Pfalz nimmt zur immer wieder aufkommenden Frage Stellung
Aufgrund der Tatsache, dass immer mehr Ehen in Deutschland geschieden werden, sind auch die Eltern-Kind-Beziehungen nur unter sehr erschwerten Bedingungen aufrechtzuerhalten. Trennen sich die Eltern, so leben die Kinder häufig bei nur einem Elternteil, während der andere meist nur ein Besuchsrecht erhält.
Das Besuchsrecht beläuft sich in der Regel auf zwei Wochenenden im Monat, an denen Vater oder Mutter das Kind bzw. die Kinder besucht oder abholt. Kann die räumliche Entfernung hier als nur unerheblich angesehen werden, so verursachen die regelmäßigen Besuche meist auch wenig Kosten. Anders sieht es jedoch aus, wenn die getrennt lebenden Eltern räumlich weit auseinander wohnen, sodass die Kosten für Fahrten zum auswärts lebenden Kind als…
Kilometergeldpauschale – Landesbedienstete bekommen mehr Geld als andere Steuerzahler

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Die Kilometergeldpauschale sorgt aktuell wieder für Unmut unter der Bevölkerung, denn kürzlich wurde bekannt, dass Landesbedienstete oftmals mehr Geld für Reisekosten von der Steuer absetzen können als andere Arbeitnehmer. Für Fahrten mit dem eigenen PKW darf ein Landesbediensteter so in einigen Bundesländern pauschal ganze 0,35 Euro pro gefahrenem Kilometer steuerlich geltend machen, während alle anderen Steuerzahler hier nur 0,30 Euro absetzen dürfen. Diese Ungleichbehandlung beschäftigte nun auch die zuständigen Gerichte, denn es galt zu prüfen, ob diese Sonderbehandlung nicht gar verfassungswidrig ist.
Finanzgericht Baden-Württemberg urteilt zur Kilometergeldpauschale
Laut Urteil der Richter des Finanzgerichts Baden-Württemberg handelt es sich bei dieser Ungleichbehandlung jedoch nicht um ein verfassungswidriges Verhalten ( siehe Urteil 10 K 1768/10). Das Gericht führt seine Entscheidung…
ELStAm wird erneut verschoben
Voraussichtlicher jetzt Starttermin 1.4.2012
Eigentlich hätte alles ganz einfach sein sollen mit der neuen elektronischen Steuerkarte. Besonders die Kommunikation zwischen den Finanzbehörden und den Arbeitgebern sollte deutlich erleichtert werden, sodass Letztere unbürokratisch und schnell stets alle nötigen Steuerdaten ihrer Mitarbeiter hätten abrufen können. Riesige Postsendungen waren in Arbeit und die Auslieferung derer stand kurz bevor, als bekannt wurde, dass der zunächst auf den 1.1.2012 datierte Termin für das neue ELStAM-Verfahren nun doch nicht eingehalten werden könne.
Ära der Papier-Lohnsteuerkarte sollte ab Januar zu Ende gehen
Mit der Einführung des ELStAM-Verfahrens zum 1.1.2012 sollte die Papier-Lohnsteuerkarte nun endgültig aus dem Verkehr gezogen werden. Mit Hilfe der sogenannten Lohnsteuerabzugsmerkmale, die alle Arbeitgeber elektronisch bei den Finanzämtern hätten abfragen können, wäre ein großer Schritt in Richtung Zukunft…



