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	<title>www.steuer-sparen.info &#187; Grundsteuer</title>
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	<description>Leere Taschen und zu hohe Steuern - nicht mehr mit mir!</description>
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		<title>Die Grenzen des Erfindungsreichtums &#8211; das Kommunalabgabengesetz kennt hier offensichtlich kaum welche</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 09:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steueränderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerbesteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[KAG]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalabgabengesetz]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Kommunalabgabengesetz fristet in der Regel eher ein unbeachtetes Schattendasein, obwohl es ohne Zweifel eines der wichtigsten Gesetze ist, denn vor allem die unternehmerisch t&#228;tigen B&#252;rger sind regelm&#228;&#223;ig von ihm „betroffen“. Erst k&#252;rzlich geriet es jedoch wieder einmal in die Schlagzeilen, denn der diesbez&#252;gliche Gesetzestext r&#228;umt den St&#228;dten und Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Kommunalabgabengesetz </strong>fristet in der Regel eher ein unbeachtetes Schattendasein, obwohl es ohne Zweifel eines der wichtigsten Gesetze ist, denn vor allem die unternehmerisch t&#228;tigen B&#252;rger sind regelm&#228;&#223;ig von ihm „betroffen“. Erst k&#252;rzlich geriet es jedoch wieder einmal in die Schlagzeilen, denn der diesbez&#252;gliche Gesetzestext r&#228;umt den St&#228;dten und Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland eine recht erstaunliche Gestaltungsfreiheit ein &#8211; vor allem bei der „Erfindung“ neuer Steuern. Steuern sind hierzulande n&#228;mlich keineswegs nur Sache des Bundes oder der L&#228;nder. Die neu gestalteten Steuern der Kommunen d&#252;rfen sich allerdings nicht mit bereits bestehenden Steuern von Bund und L&#228;ndern doppeln oder &#252;berschneiden, da in diesem Fall in der Regel die Steuergesetzgebungshoheiten der &#252;bergeordneten Organe gelten.</p>
<p><span id="more-307"></span></p>
<p>Es gibt allerdings nicht, wie gelegentlich f&#228;lschlich angenommen, ein bundesweit g&#252;ltiges <strong>Kommunalabgabengesetz</strong>, sondern jedes Bundesland hat hier eine eigene Variante dieses Gesetzestextes. Neben den Bundesgesetzen, in denen Regelungen zur Grundsteuer (Grundsteuergesetz), der Gewerbesteuer (Gewerbesteuergesetz) und den zu leistenden Abgaben (Abgabenordnung) getroffen werden, ist das Kommunalabgabengesetz (oder kurz: KAG) die entscheidende Rechtsgrundlage f&#252;r die Einnahmegestaltung der St&#228;dte und auch der Gemeinden. Das <strong>KAG</strong> regelt beispielsweise das Steuererfindungsrecht, die Rechtm&#228;&#223;igkeit und die zul&#228;ssige H&#246;he von Nutzungs- und Verwaltungsgeb&#252;hren sowie nat&#252;rlich auch die Umsetzungsvorgaben f&#252;r die Abgabesatzungen der einzelnen Kommunen. So n&#252;chtern, wie dieser Gesetzestext an sich daherkommt, ist seine praktische Auswirkung in der Realit&#228;t jedoch eher selten. Denn ab und an &#252;berschreitet die Fantasie der K&#228;mmerer und Finanzbeamten der Kommunen sowohl die Grenzen des steuerrechtlich sinnvollen als auch gelegentlich die Grenzen des guten Geschmacks.</p>
<p>Besonders drastische Einzelfallbeispiele f&#252;r &#252;ber das Ziel hinausgeschossene neue kommunale Steuerregelungen gibt es zweifelsohne in jedem Bundesland, besonders h&#228;ufig fielen zuletzt aber einige Kommunen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen auf, allen voran die Gro&#223;stadt K&#246;ln: W&#228;hrend eine umgangssprachlich als „Sexsteuer“ bezeichnete Sonderabgabe f&#252;r Prostituierte und Bordelle tats&#228;chlich eingef&#252;hrt und auch konsequent eingetrieben wurde, sorgte der an diese Regelung ankn&#252;pfende Vorschlag einer „Bettensteuer“ f&#252;r Hotel- und Ferienwohnungs&#252;bernachtungen f&#252;r geharnischte Proteste, nicht nur bei der unter Schwarz-Gelb wieder erstarkten Hotellobby. Es wurden Bef&#252;rchtungen ge&#228;u&#223;ert, diese Steuer auf &#220;bernachtungen diene nur der F&#252;llung leerer Stadtkassen und w&#252;rde dem Tourismus deutlichen Schaden zuf&#252;gen. Wie j&#252;ngst zu h&#246;ren war, ist die SPD-gef&#252;hrte Minderheitsregierung in der rheinischen Landeshauptstadt D&#252;sseldorf aber durchaus gewillt, den Kommunen in puncto Steuern und Abgaben ein ger&#252;ttelt Ma&#223; an Gestaltungsfreiheit zu gew&#228;hren. Nat&#252;rlich werden auch in Zukunft alle von den Kommunen vorgeschlagenen neuen Steuern mit den bestehenden Landesgesetzen zur Steuererhebung sorgf&#228;ltig abgeglichen, „im Zweifel“ soll aber nun wohl eher zugunsten der Kommunen und der Verbesserung ihrer Einnahmesituation entschieden werden. Noch wesentlich schwerer nachzuvollziehen sind allerdings die Gedankeng&#228;nge der Stadtk&#228;mmerer der Ruhrmetropole Essen, denn diese planen f&#252;r das kommende Jahr tats&#228;chlich eine so genannte „Br&#228;unungssteuer“. Als diese Agenturmeldung vor wenigen Tagen &#252;ber die Ticker der Nachrichtenagenturen lief, &#252;berpr&#252;fte sicher so mancher Journalist und Redakteur das Datum dieser Meldung noch einmal genau, denn schlie&#223;lich wollte niemand einem zu sp&#228;t gekommenen Aprilscherz aufsitzen. So viel Vorsicht war allerdings gar nicht n&#246;tig, denn der Stadtrat von Essen meint es mit der Einf&#252;hrung dieser Sondersteuer f&#252;r Betreiber von Solarien und Sonnenstudios absolut ernst und lie&#223; sich auch nicht durch die sofort aufflammenden Proteste der entsprechenden Gewerbetreibenden im Essener Stadtgebiet von seinen Planungen f&#252;r das Haushaltsjahr 2011 abbringen. Der Grund f&#252;r so viel steuerlichen Erfindungsreichtum ist nat&#252;rlich schnell gefunden, denn trotz hoher und auch steigender Steuereinnahmen h&#228;uft die Gro&#223;stadt Essen seit vielen Jahren einen immer gr&#246;&#223;er werdenden Schuldenberg an und der Bund der Steuerzahler ist bei Weitem nicht die einzige Institution, die an Stelle der Einf&#252;hrung von immer neuen Steuern und Abgaben endlich zu mehr Sparsamkeit mahnt. Immerhin: Im Falle der h&#246;chst umstrittenen „Br&#228;unungssteuer“ signalisierte das D&#252;sseldorfer Landesfinanzministerium mittlerweile auch &#246;ffentlich, dass hier unter Umst&#228;nden der Bogen der steuerlichen Gestaltungsfreiheit wohl &#252;berspannt worden ist.</p>
<h2>Die Kommunen freuen sich &#252;ber Mehreinnahmen &#8211; Steuerberater freuen sich &#252;ber Neukunden</h2>
<p>Der Gro&#223;teil all dieser neuen Kommunalsteuern betrifft in erster Linie erst einmal „nur“ Unternehmen und Unternehmer. Diese werden allerdings nach der Einf&#252;hrung der Steuern ihre nun h&#246;heren Kosten sicherlich an ihre Kunden weitergeben. Wenn man allerdings nur die angepeilten Zielgruppen betrachtet, so kann man den Kommunen eigentlich sogar fast schon ein Kompliment machen, denn sie haben zielgerichtet stark ortsgebundene Branchen herausgepickt. Die Betreiber von Solarien und Hotels sind schlie&#223;lich nicht selten an lange Pacht- oder Mietvertr&#228;ge gebunden &#8211; auch ben&#246;tigen sie f&#252;r wirklich gute Gesch&#228;fte nat&#252;rlich eine attraktive Stadtlage &#8211; und so k&#246;nnen sie meist nicht einfach ihren Betrieb verlagern, um in einer anderen Kommune von insgesamt niedrigeren Steuern und der Abwesenheit von speziellen Sonderabgaben zu profitieren. F&#252;r die betroffenen Unternehmer ist die neue steuerliche Situation also insgesamt unbefriedigend und es bleibt abzuwarten, wie sich hier weitere wirtschaftliche Entwicklung gestaltet. Fest steht nur: Die ortsans&#228;ssigen Steuerberater werden vor der Einf&#252;hrung der neuen Steuern in 2011 sicher des &#214;fteren Besuch von ratsuchenden Unternehmern bekommen, die auf der Suche nach legalen Steuertipps und Steuertricks sind, mit deren Hilfe sie die neuen Abgaben umgehen oder zumindest die H&#246;he der Steuerlast etwas d&#228;mpfen k&#246;nnen.</p>
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		<title>Grundsteuer: Erlass der Grundsteuer f&#252;r Vermieter bei Ertragsausf&#228;llen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 19:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuer sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>

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		<description><![CDATA[Antr&#228;ge m&#252;ssen bis zum 31. M&#228;rz 2010 eingereicht werden Vermieter haben grunds&#228;tzlich Anspruch auf einen (teilweisen) Grundsteuererlass, wenn sie unverschuldet erhebliche Mietausf&#228;lle verzeichnen. Darauf weist die Eigent&#252;merschutz-Gemeinschaft Haus &#38; Grund Deutschland hin. Entsprechende Antr&#228;ge f&#252;r das Jahr 2009 m&#252;ssten noch bis zum 31. M&#228;rz gestellt werden. Zust&#228;ndig seien die St&#228;dte und Gemeinden, in den Stadtstaaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Antr&#228;ge m&#252;ssen bis zum 31. M&#228;rz 2010 eingereicht werden</strong></p>
<p>Vermieter haben grunds&#228;tzlich Anspruch auf einen (teilweisen) Grundsteuererlass, wenn sie unverschuldet erhebliche Mietausf&#228;lle verzeichnen. Darauf weist die Eigent&#252;merschutz-Gemeinschaft Haus &amp; Grund Deutschland hin. Entsprechende Antr&#228;ge f&#252;r das Jahr 2009 m&#252;ssten noch bis zum 31. M&#228;rz gestellt werden. Zust&#228;ndig seien die St&#228;dte und Gemeinden, in den Stadtstaaten die Finanz&#228;mter.</p>
<p>Die Grundsteuer auf vermietete Immobilien werde erlassen, wenn die Ertragsausf&#228;lle entweder mindestens 50 Prozent des normalen Rohertrags einer Immobilie betragen oder die Immobilie vollkommen ertraglos sei. Im ersten Fall w&#252;rden 25 Prozent der Grundsteuer erlassen, im zweiten Fall 50 Prozent. Ferner d&#252;rfe der Vermieter die Mietausf&#228;lle nicht selbst verschuldet haben. Dies setze ernsthafte und nachhaltige Vermietungsbem&#252;hungen voraus.</p>
<p>Haus &amp; Grund weist darauf hin, dass diese Vermietungsbem&#252;hungen sorgf&#228;ltig dokumentiert werden sollten. In Betracht k&#228;men beispielsweise Nachweise &#252;ber Vermietungsanzeigen in Zeitungen oder dem Internet sowie erteilte Maklerauftr&#228;ge. Angesicht der aktuellen Finanzlage der Kommunen sei damit zu rechnen, dass Gemeinden Erlassantr&#228;ge gr&#252;ndlich pr&#252;ften, bevor sie ihnen stattg&#228;ben.</p>
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